Dem Protokollbuch anlässlich der Gründungsversammlung ist zu entnehmen: "Am Sonntag, den 7. März 1926, versammelten sich im stimmungsvoll geschmückten Habermehlschen Saale die gedienten Kavalleristen und Artilleristen von Schlitz und Schlitzerland, um Stellung zu nehmen betreffs Gründung eines Reitervereins. Zu der Versammlung waren u.a. erschienen die Herren Seine Erlaucht Graf von Görtz, Oberst Freiherr Westerweiler, Darmstadt, Graf von Byland, Rheydt, Landtagsabgeordneter Bürgermeister Dr. Niepoth und vom Reiterverein Lauterbach die Herren Oberzolldirektor Fischer und Dr. Lorenz. Fabrikdirektor Falke eröffnete gegen 4 Uhr mit längerer Ansprache, in vortrefflichen Ausführungen, die starken Beifall fanden, die Tagung. Zweck und Bedeutung der Versammlung und die Ziele eines Reitervereins darlegend, kurz dabei die Verhältnisse wie sie zur Zeit in Deutschland liegen streifend, um dann auch der toten Kameraden in gehaltvoller, feierlicher Weise zu gedenken. Es wurde dann sofort in die Tagesordnung eingetreten, aus der hervorzuheben ist, dass die Gründung eines Reitervereins stürmisch verlangt wurde und damit war die Gründung bereits vollzogen. Die Vorstandswahl ergab folgende Zusammensetzung: 1. Vorsitzender Dir. Falke, 2. Vorsitzender Wachtmeister Katzenmeier, Ltn.a.D., 1. Schriftführer Heinrich Hermann, 2. Schriftführer Georg Gerbig, 1. Rechner Karl Hoffmann, 2. Rechner Heinrich Habermehl. Als Beisitzer: Bürgermeister Eurich, Üllershausen; Landwirt Martin Göbel, Pfordt; Gastwirt Hahn, Unter-Wegfurth; Metzgermeister Heinrich Hofmann, Schlitz; Sattlermeister Philipp Ihle, Schlitz; Landwirt Sippel, Fraurombach; Bürgermeister Schwarz, Bernshausen; Oberbahnhofsvorsteher Rau, Schlitz. Der Ehrenvorsitz wurde Seiner Erlaucht, dem Grafen von Görtz angeboten, der in humorvollen Worten dankend annahm." Mit viel Schwung ging man an die Arbeit. Das Reiten im eigenen Verein wurde organisiert und eine rege Beteiligung an auswärtigen Reitveranstaltungen setzte ein.

Reitabteilung 1926

2. Vorsitzender Katzenmeier om Gründungsjahr 1926


Graf v. Bredow veranstaltet Fahrkurs in Schlitz unter Teilnahme von 20 Mitgliedern. Direktor Falke verlässt Schlitz und beendet seine Vorsitzendentätigkeit im Schlitzer Reiterverein. Fahrsport bekommt Auftrieb. Umbenennung des Vereins in Reit- und Fahrverein Schlitz und Schlitzerland. Ausgabe von Vereinsabzeichen an die Mitglieder. Reitlehrergehalt wird von 80,- RM auf 60,- RM reduziert. Beteiligung am Trachtenfest.

Achenbach Fahrkurs 1930

Heinrich Göbel, Pfordt 1930
Graf v. Bredow veranstaltet Fahrkurs in Schlitz unter Teilnahme von 20 Mitgliedern. Direktor Falke verlässt Schlitz und beendet seine Vorsitzendentätigkeit im Schlitzer Reiterverein. Fahrsport bekommt Auftrieb. Umbenennung des Vereins in Reit- und Fahrverein Schlitz und Schlitzerland. Ausgabe von Vereinsabzeichen an die Mitglieder. Reitlehrergehalt wird von 80,- RM auf 60,- RM reduziert. Beteiligung am Trachtenfest.
Der Verein verzeichnet 68 passive und 26 aktive Mitglieder. 7 Reiter erwerben das Bronzene Reiterabzeichen. Großes Reitturnier unter Beteiligung der Reichswehr. Geländeritt mit Überwinden der Schlitz brachte Schwierigkeiten. Protokollbuchauszug: "Ein Kamerad rief dem Wachtmeister Odenwald aus Fulda, als dieser bereits bis an die Hüften im Wasser stand, zu, das Papiergeld hoch zu nehmen, was dieser auch prompt ausführte."
2. Vorsitzender Katzenmeier teilt mit, dass das Arbeitsprogramm der Reitervereine und Sportverbände grundlegend umgestellt werden muss. Wehrsport soll Mittelpunkt der Arbeit sein. Es muss damit gerechnet werden, dass es bald wieder eine Wehrpflicht gibt. Ein Kapitel freier Vereinsarbeit geht zu Ende. Tagesordnung der außerordentlichen Hauptversammlung: 1. "Gleichschaltung", 2. "Verschiedenes". 36 Mitglieder sind anwesend. Nach erregter Auseinandersetzung wird der bisherige Vorsitzende, Veterinärarzt Schneider, zum 1. Führer gewählt.
Neubeginn nach dem Krieg. 56 Anhänger des Reit- und Fahrsports folgen der Einladung von G. Katzenmeier. Im Gasthaus Habermehl wird die Wiedergründung vorgenommen. Vorstand im "Wiedergründungsjahr": 1. Vorsitzender Georg Katzenmeier, 2. vorsitzender Dr. Dern, Geschäftsführer Hans-Joachim Mohr, Rechnungsführer Heinrich Schlörb, Reitlehrer Christian Hainer. Der Vorstand plant neuen Reitplatz auf dem Sportfeld. Vereinsmitglieder treffen sich zwanglos einmal wöchentlich im Vereinslokal Habermehl. Vorsitzender Katzenmeier tritt aus Gesundheitsgründen zurück. Erster Reitertag nach dem Krieg, 3500 Zuschauer. Reiterball bei Guntrum. Der Verein tritt dem Verband der Reit- und Fahrvereine Hessen-Nassau bei. Stelldichein zur Hubertusjagd an der Abdeckerei Noll. Hubertusball im Hotel Guntrum. Anschaffung eines Fahrlehrgerätes. Der Vorstand beschließt, einen Reitplatz auf der Wiese bei der Abdeckerei Noll anzulegen.

Der Verein besteht aus 83 Mitgliedern, davon 30 aktiv. Erste große Turnierveranstaltung nach dem Krieg. 6000-7000 Zuschauer besuchen die gut organisierte Veranstaltung. "Schlitzer Bote" vom 15.7.1949: "In den Jagdspringen dominierte Helmut Krah aus Fulda mit seinem "Liebestraum", der alle 3 Springen für sich entscheiden konnte und endgültig zur ersten Garde der Springreiter gezählt werden darf." Schlitzer Reiter verbuchen sieben erste Siege. Fahrlehrer Reinhardt leitet einen Fahrlehrgang. Es finden ein Reitertag und eine Hubertusjagd statt.


Der Verlust des früheren Reitlehrers Hainer brachte eine Zeit der Inaktivität. Auf Initiative einiger unerschütterlicher Mitglieder wird Fritz Hahn, ein alter und erfahrener Reitlehrer gewonnen. Die Reitabteilung kommt wieder in Schwung. Wilhem Reinhardt wird zum Vorsitzenden gewählt. Der Reitplatz bei der Abdeckerei Noll ist zu klein geworden. Am Damenweg wird ein neuer Platz hergerichtet. Auf diesem Platz zählt man an dem "Tag des Pferdes" ca. 1000 Zuschauer. Neue Mitglieder, vor allem Jugendliche, werden gewonnen. Die "Dameninvasion" beginnt.

Wintervergnügen im Saal des Deutschen Hauses. Ehrenurkunden für 25 Jahre Vereinstreue erhalten: Bürgermeister Reinhardt, Georg Gerbig, Karl Knothe, Konrad Otterbein, Dr. Walter Zöller, Fritz Zöller, Heinrich Schlörb, Heinrich Wagner, Kurt Stiller, Paul Tresser, Wilhelm Reinhardt, Karl Hoffmann und Jacob Schäfer aus Queck. Es werden 45 Reitstunden gehalten. Georg Gerbig wird 2. Reitlehrer. Ein Reitertag wird durchgeführt.

Ernst Rüger wird neuer Reitlehrer. Der Verein wird ins Vereinsregister eingetragen und trägt jetzt zu seinem Namen den Zusatz "e.V.". Beteiligung am Trachtenfest. Reitertag bei herrlichem Wetter und großer Zuschauerzahl. "Tag des Pferdes" in Verbindung mit reitsportlicher Veranstaltung. Ernst Rüger greift nach mehrmaligem Anreiten den "Fuchs" von seinem Vorgänger Otterbein.
Die Mitgliederversammlung betrauert den Tod des Mitbegründers und
langjährigen Reitlehrers, Georg Katzenmeier. Ein Hochwasser verwüstet
den Reitplatz und zerstört Hindernisse und Einrichtungen. Wilfried
Otterbein besucht einen Lehrgang an der Fachschule für Reit- und
Fahrausbildung in Dillenburg. Reitturnier mit Feldgottesdienst.
Hessisches Fernsehen macht Aufnahmen. Hubertusjagd zum "Tag des
Pferdes". Kauf des Reitgeländes von der Stadt Schlitz. Wilhelm Reinhardt
stellt sich auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl für das Amt des
Vorsitzenden. greift nach mehrmaligem Anreiten den "Fuchs" von seinem
Vorgänger Otterbein.

Baron Max von Willich in 1960, Förderer des Reitsports in Oberhessen,
Brigitte Spahn und Burgel Rüger
Die Reithalle kann am vorgesehenen Platz errichtet werden. Den beteiligten Herren, Bürgermeister Bielefeld, Architekt Jakob und Sportkreisvorsitzendem Hans Lerner, wird der Dank der Mitglieder ausgesprochen. Der Erbbaupachtvertrag wird abgeschlossen. Als Pachtzins werden 265,70 DM pro Jahr festgelegt. Flutlichtspringen während des Reitturniers findet großen Anklang. Wilhelm Rahn übernimmt die Reitausbildung.

Der Reithallenbau wird begonnen. Die Erd- und Betonarbeiten werden der
Firma Gluck in Rimbach übertragen. Die Hallenkonstruktion liefert die
Firma Feuerstein in Dipperz. Ein Großteil der Arbeiten wird in
Eigenleistung erbracht. Die Mitglieder erbringen 2623 Arbeitsstunden
sowie 1116 Schlepperstunden. Ein Werk echter Gemeinschaft. Die Kosten
belaufen sich auf 136.000,- DM. Ein Drittel wird durch Eigenmittel und
Eigenleistung aufgebracht. Wesentliche Unterstützung leisten das Land
Hessen, der Landkreis Lauterbach, die Stadt Schlitz sowie der
Landessportbund Hessen. Es ist die erste Halle im Landkreis Lauterbach.
1. Reitlehrgang in der Halle unter den Ausbildern Rahn, Reinhardt und
Kircher aus Landenhausen.

Eröffnungsrede des 1. Vorsitzenden Erich Spahn anlässlich der Einweihung
der Reithalle 1968.
Die Reithalle ist bezahlt. Der Verein hat keine Schulden mehr. Aus Dankbarkeit dafür, dass er sich jederzeit für die Belange des Vereins eingesetzt hat, wird der ehemalige Bürgermeister von Schlitz und jetzige Innenminister von Hessen, Hanns-Heinz Bielefeld, zum Ehrenmitglied ernannt. Man beginnt mit dem Stallbau.



Der zweite Schwerpunkt neben den sportlichen Aktivitäten im Vereinsgeschehen sind die Erweiterungsbaumaßnahmen, Küche und Aufenthaltsraum. Da diesbezüglich das Engagement der Mitglieder und des Vorstandes überproportional gefordert wird, lässt man in diesem Jahr das Reitturnier ausfallen.
Die langjährigen arbeitsintensiven Bauarbeiten werden zufriedenstellend abgeschlossen. Sie sind mit 364.000,- DM abgerechnet worden. Für Wolfram Renker und seine Mannen ist für die geleistete Arbeit höchste Anerkennung zu zollen. Sportlich geht es bergauf, die Mitgliederzahlen nehmen zu, so ist es dem Geschäftsbericht zu entnehmen.
Belastend für die Vorstandsarbeit wirkt sich das von einigen Vereinsmitgliedern Ende Oktober veranstaltete private turniermäßig ausgetragene Kutschertreffen aus, das zur Eskalation zwischen Organisatoren und Vereinsvorstand führt. Die Verantwortlichen des RuFV sehen sich einer illegitimen Turnieraustragung gegenüber, die Veranstalter sind sich keiner Schuld bewusst. Ansonsten verläuft die Vereinsarbeit in allen Bereichen positiv.
Die Diskussionen zwischen Organisatoren des Kutschenturniers und Vorstand setzen sich ständig fort. Ausgangspunkt sind diverse Leserbriefe und Artikel im "Schlitzer Bote". In ihrer Sitzung am 14. September legen die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, Renker, Jellen und Köhl ihre Ämter nieder. Begründung: Der Vorstand erhält keine Unterstützung seitens der Landeskommission Hessen für Pferdeleistungssport (L.K.H.) und dem Hesssischen Reit- und Fahrverband. Brigitte Otterbein übernimmt kommissarisch die Leitung des Vereins bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 6. Oktober. Dort bildet sich sodann rasch ein neuer Vorstand: 1. Vorsitzender wird Eduard Groschang, ihm zur Seite stehen Brigitte Otterbein, Hartmut Trier und Wilfried Rinner. In der außerordentlichen Generalversammlung werden die Veranstalter des "schwarzen Turniers" aus dem Verein ausgeschlossen.
Das Turnier Anfang September und die Vereinsmeisterschaften im Oktober verlaufen planmäßig, so geht es aus den Protokollen hervor. Der 2. Vorsitzende Hartmut Trier tritt nach nur kurzer Amtszeit zurück. Die im vergangenen Jahr ausgeschlossenen Vereinsmitglieder klagen in dieser Angelegenheit vor dem Landgericht Fulda.
Anlässlich der Generalversammlung am 27. März wählt man Helmut Karn zum 2. Vorsitzenden. Vor dem Landgericht Fulda wird ein Vergleich in Sachen "Vereinsausschlüsse" dahingehend angenommen, dass die Möglichkeit eines Wiedereintritts gegeben ist. Die Turnierreiter verhelfen mit 63 Siegen und 275 Platzierungen bei den verschiedensten reitsportlichen Veranstaltungen dem Verein zu großem Ansehen.
Auch in diesem Jahr setzt sich der sportliche Erfolg fort. Allein 24 Platzierungen beim Turnier in Hünfeld sprechen für sich. Friedrich Kirchmann, der 15 Jahre lang Rechner des Vereins war, wird zum 80. Geburtstag gratuliert. Wilfried Otterbein, der sein 50. Lebensjahr vollendet und bis dato 40 Jahre dem Verein angehörte, überbringt man Glückwünsche. Der Magistrat genehmigt den Anbau eines Gebäudes an die Stirnseite der Reithalle zum Cafe Knittel hin, ebenso die Anpachtung von städtischem Gelände.
Das Gründungsmitglied Georg Gerbig feiert seinen 100. Geburtstag. Der "Schlitzer Bote" führt dazu an, dass 14 Reiterinnen und Reiter hoch zu Ross gratulierten mit einem dreifachen "Horrido". Die sportlichen Erfolge setzen sich fort: Schlitzer Mannschaftsspringreiter und Birgit Seipel werden erneut Bezirksmeister. Kontinuierlich werden Ständer zu Pferdeboxen umgebaut. Das langjährige Vorstandsmitglied August Gluck verstirbt im 72. Lebensjahr.
Dieses Jahr ist geprägt von Besuchen anlässlich runder Geburtstage, Hochzeiten und Silberhochzeiten. Der Verein beklagt den Tod der Ehrenmitglieder Paul Hofmann und Friedel Kirchmann. Die finanzielle Situation des Vereins stellt sich positiv dar. Es werden weitere Rücklagen gebildet, um die geplante Dachsanierung und die Fertigstellung des Richterhauses an der Reithalle zu gewährleisten.
Das 70-jährige Vereinsjubiläum wird im Bürgerhaus gefeiert und wird zu einem gelungenen Fest. Die Turniererfolge sind erfreulich: 11 Siege und 57 Platzierungen sind hauptsächlich von Heiko Renker, Ralf Scheibner, Steffi Drießen, Heike Möhlenbruch und Heiko Siemon erritten worden.
Anlässlich der Generalversammlung formiert sich der Vorstand teilweise neu. 1. Vorsitzender bleibt Eduard Groschang, ebenso wie Dr. Wolf Schade als 2. Vorsitzender. Zur Geschäftsführerin wird Ilka Plail und zum Pressewart Wilfried Rinner neu gewählt. Ein großes Aufgebot an Reitern kann Willi Rahn, Ehrenmitglied und langjähriger Vorsitzender, anlässlich seines 80. Geburtstages verzeichnen. Mehrmals wird in die Reithalle eingebrochen. Der Dieb kann laut Polizeiangaben aber ermittelt werden. In seiner Sitzung vom 21.5. spricht der Vorsitzende Groschang den mangelnden Nachwuchs an. Reitanfängern soll deshalb von den Einstallern bzw. Pferdebesitzern die Möglichkeit zum Reitunterricht geboten werden.
Die Mitgliederversammlung am 27.2. wird überschattet durch einen erneuten Führungswechsel. Der 1. Vorsitzende Groschang kann aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nicht mehr ausführen, die Geschäftsführerin Ilka Plail tritt aus persönlichen Gründen zurück. Neu werden Dr. W. Schade als Vorsitzender und Wilfried Rinner als Geschäftsführer in ihren Ämtern bestätigt. Dem Ehrenmitglied Jochen Mohr wird mit einer Reiterabordnung zum 75. Geburtstag gratuliert. 213 Vereinsmitglieder zählt der Verein am 31.12.
Traditionell nehmen Vereinsmitglieder am Trachtenfest teil. Erstmalig ist ein Westernturnier ausgerichtet worden. Reitlehrgänge finden statt. Bei bestem Wetter trifft man sich anlässlich des 1. Mairittes am Forsthaus Wehnerts.
Ein weiteres Westernturnier findet Ende Mai statt. Das im August stattfindende Reitturnier verläuft planmäßig. Die Nikolausfeier wird untermalt von Vorträgen zweier Bläser der Jugendmusikschule. Die Kutsche stellt Bernd Henkel, die von seinen Haflingern Olli und Narras gezogen wird. Über den Nikolaus Georg Susemichel kann man sich wieder freuen.
Das Jubiläumsjahr beginnt mit Turbulenzen. Dr. Wolf Schade ist anlässlich der Generalversammlung als Vorsitzender zurückgetreten. Ein Nachfolger kann sich zu diesem Zeitpunkt nicht finden lassen, eine zweite Versammlung wird deshalb nötig. Egon Köhl stellt sich zur Wahl und gleichzeitig auch sein neues Team. Vielfältige Aufgaben sind seit der Übernahme der Vereinsgeschäfte im Mai durchgeführt worden, so die Einbringung eines neuen Hallenbodens, das Fällen der Baumstümpfe hinter der Reithalle, Anschaffung eines zweiten Vereinspferdes, Erneuerung des Hallendaches mit erweiterten Lichtplatten, Umgestaltung der Sattelkammer mit neuer Heizung und Entlüftung, Neubau zweier Pferdeboxen, Anbringung neuer Sattelböcke in der Stallgasse. Die Reithalle erhält innen einen neuen Anstrich. Diese umfassenden Baumaßnahmen sind zum großen Teil in Eigenleistung durchgeführt worden. Die nunmehr attraktiv gestaltete Reitanlage steht derzeit 35 Voltigier- und 15 Reitkindern zur Verfügung.